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Super Kartoffelernte +Hilferuf Plagwitzer Wanderimkerei!

8. September 2018 in Mitglieder-Intern

Hallo,

wir hatten eine überdurschnittlich gute Ernte und sehr viele fleißige Helfer sodass wir in Rekordzeit bis um Mittag alle 8t vom Acker hatten und sogar noch einen Soli gruß inden hambi schicken konnten.

Hier noch von nem alten Freund ein Hilferuf:

Grüße jf

Liebe Alle,

die Plagwitzer Wanderimkerei steht vor dem Aus. Bitte helft uns den Betrieb zu retten: kommt zum Umetikettieren der Honigbecher!

 

Wann: 14., 15. und 16.09.

Von 12.00 Uhr bis in die Nacht

Wo: Am Kanal 30

 

Die Lebensmittelaufsicht ist auf einen Satz auf unseren Bechern aufmerksam geworden. Dort steht : „In ihm sind Vitamine, Peptide und Enzyme gegen UV-Licht geschützt.“ Das ist soweit richtig. Vitamine, Enzyme und Peptide dürfen jedoch auf einer Honigverpackung nicht genannt werden, da sie natürliche Inhaltstoffe des Honigs sind und in jedem Honig vorkommen. Auch nicht, wenn dabei eine Eigenschaft des Bechers beschrieben wird.

 

Das haben wir nicht gewusst. Jetzt dürfen wir keinen Honig mehr verkaufen. Erst muss das auf allen Bechern überklebt werden.

Der Lieferstopp, der nun seit knapp einem Monat besteht, bringt die Imkerei an ihre Existenzgrenze. Die Lebensmittelproduktion ist prinzipiell unterfinanziert. Fehlendes Geld wird durch Einsatz wett gemacht. Da wir nun seit einiger Zeit aber an der Kante der Arbeitsbelastung stehen, wissen wir nicht woher wir noch Zeit, Geld und Energie nehmen sollen. Die Becher müssen dringend umetikettiert werden, um wieder lieferfähig zu werden. Neben dem laufenden Betrieb haben wir dafür keine Zeit und die Veterinärin ist nicht gesprächsbereit. Das die Maßnahme der sofortigen Umsetzung unverhältnismäßig ist, da sie die Existenz der Imkerei gefährdet, scheint das Vorstellungsvermögen der Behörde zu übersteigen.

Wir sind auf Eure Unterstützung angewiesen. Kommt bitte und helft uns die Becher umzuetikettieren. An den Tagen 14., 15. + 16. September bei uns am Kanal 30 von 12.00 Uhr bis tief in die Nacht hinein. Es gibt was zu trinken und Brotzeit, ihr dürft gerne noch was beisteuern. Bringt viele, viele Freunde mit und leitet den Hilferuf weiter!

 

Mit ganz viel Hoffnung, die Imkersfamilie

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